Aufschieben ist keine Faulheit, sondern meist eine Reaktion, um einem unangenehmen Gefühl auszuweichen. Wenn eine Aufgabe langweilig oder schwierig ist oder wir das Scheitern fürchten, tun wir etwas anderes, um diesem Gefühl zu entkommen. Der Schlüssel gegen das Aufschieben ist deshalb weniger Willenskraft als vielmehr den Start leicht zu machen.
Die 2-Minuten- und 10-Minuten-Regel
Nimmst du dir vor „nur 2 Minuten“ oder „lass uns nur 10 Minuten machen“, sinkt die Einstiegshürde stark. Erstaunlicherweise fällt es nach dem Start viel leichter, dranzubleiben. Die Voreinstellungen Kurzsprint 10/2 oder Kurzer Fokus 15/3 passen gut zu dieser Strategie.
Zerlege die Aufgabe klein
Ein großer Brocken wie „einen Bericht schreiben“ wirkt erdrückend. Zerlege ihn in Portionen, die in einem Pomodoro zu schaffen sind, etwa „die Gliederung aufstellen“ oder „einen Absatz Einleitung schreiben“. Je konkreter und kleiner das Ziel jeder Sitzung, desto leichter der Start – und mit jeder abgeschlossenen Sitzung entsteht Schwung.